Selbst ist der Mann!

Am Samstag mal wieder mit meiner Handtasche durch die City gestöckelt. Gut, gestöckelt ist gelogen und „mal wieder“ zumindest übertrieben. Die Handtasche aber ist meine, und zwar seit exakt drei Tagen – als nämlich die Firma TK Maxx beschloss, bei mir einen unwiderstehlichen Kaufwunsch für eine ihrer Handtaschen auszulösen. Ob es ein „Current-Season“- oder aber „Last-Season“-Modell war, was dort ja eigentlich regelmäßig großspurig auf dem Etikett bekanntgegeben wird, damit der Werbetrick „Bei uns ist es nicht desnhalb so billig, weil unsere Waren Ramsch sind, sondern weil es megasuperer Designer-Ramsch ist – nur eben vielleicht von letztem Jahr“ funktioniert: Was für ein Modell es also war, weiß ich zwar nicht. War mir auch eher egal, weil es mehr um den Inhalt ging: Dulci, Biscotti und Amarettini vom Feinsten, und eben drapiert in einer Pappverpackung in Form einer Handtasche. Wollte ich aber eh immer schon mal ausprobieren.

Frauen, Ihr habt mich enttäuscht. Jedenfalls diejenigen Exemplare unter Euch, die am Samstag zwischen zwei und drei Uhr durch die Elberfelder Innenstadt gelaufen seid. Da will man sich mal was abgucken bei Euch, und dann sowas. Vorschriftsmäßiges Halten, Tragen und Bewegen einer Damenhandtasche unter besonderer Berücksichtigung von Gehgeschwindigkeit, -temperament und –rhythmus? Fehlanzeige. Eine einzige Desillusionierung. Ungelogen vier von fünf weiblichen Passanten trugen ihr Handgepäck gar nicht an zwei Griffen in der Hand! Ist das so üblich heutzutage?? Woher soll ich das wissen. Mit Gurt über die Schulter hängen kann ich jedenfalls selbst. Faulpelze.

Alles muss man selber machen.

Sprich: Am Ende kam ich ja glücklicherweise doch noch ganz von selbst ins Stöckeln, trotz Eurer fahrlässig unterlassenen Hilfeleistung. Ist wahrscheinlich serienmäßig miteingebaut in die Dinger.

___________________________________________________________

DSC02039

Da ist das Schmuckstück! Besonders stolz bin ich auf das eigens für dieses Foto exklusiv gefakete Damenhandtascheninventar, für das ich in den Untiefen meiner Schubladen Erstaunliches zutage förderte. Noch viel Schlimmeres, hier Ungezeigtes aus meinem bewegten Erfahrungsschatz zählte übrigens dazu, über das zu sprechen der Takt des Kavaliers mir an dieser Stelle untersagt.

Advertisements

Über martinhagemeyer

"artikuliert": Ideen, geäußert und / oder zu Artikeln gemacht. Das habe ich jedenfalls vor.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s